Direkt zum Hauptbereich

Gips weg - Schmerz zurück

Am Samstag sah ich noch so aus:


Das war der Grund, warum ich nicht am Göteborger Halbmarathon teilnehmen konnte - schrecklich, aber wahr.

Heute trage ich keinen sexy Gips mehr - dafür tut der Fuß wieder so weh wie nach dem Bruch. Schlimm, also. Auf dem Röntgenbild ist keine Heilung zu sehen, schlimm, also. Aber die Ärzte meinen, die Heilung dauere bis zu vier Monaten und ich solle mal wieder belasten. Schlimm, also. Und Krankengymnastik betreiben. Mal sehen...

Svea ist ihren Gips mittlerweile auch wieder los und konnte am Sonntag sogar den 5km Jugendlauf machen. Nicht in Rekordzeit, aber mit Gips trainiert sich's auch schlecht. Und Nils verbesserte sein Einkommen auf dem Göteborger Megasportwochenende als Liebesengel: Rote Rosen verkaufen!




Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

MKOANASA 2018: Eine Neujahrskarte

In wenigen Stunden wird 2018 Geschichte sein. Und so sah's für uns aus:

Den Student mit links genommen

"Att ta studenten" - den Student nehmen, so heißt Abitur machen auf schwedisch. Und nun war es schon wieder soweit: Das zweite unserer Kinder hat die Schule verlassen. In Schweden ist dies ein Fest, das von Größe, Bedeutung und Aufwand locker einer Hochzeit gleichkommt. Ein Fest in Bildern. Die Festwoche beginnt traditionell mit dem großen Ball. Zu unserer Familientradition gehört es mittlerweile, dass sich unser Nachwuchs mit seinen besten Schulfreunden bei uns zu Hause trifft, erst zum Sekt,... ... dann zum Fotoshooting. Heuer war es eine reine Boygroup. Geschafft! Nach tagelangem Vorbereiten ist der Garten fertig, der Rasen gemäht, das Festzelt aufgestellt, die Tische bestellt und gestellt, das Essen vorbereitet, die Flaggen gehisst, die Fackeln entzündet, die Musik am Laufen. Doch bis die Gäste kommen... ...müssen wir erst mal samt Omas in die Schule fahren... ... wo auf dem Schulhof schon wild gefeiert wird zum traditionellen... "Raussprung...

So war das nicht geplant...

Dieser Sommer verlief ganz anders als geplant. Nicht nur, dass wir eigentlich viel mehr Sonne eingeplant hatten als wir je zu sehen bekamen. Am Tag der geplanten Abreise zu 10 Tagen Kanuurlaub im Dalsland kam der Anruf, dass Karens Vater plötzlich ins Krankenhaus gekommen sei. Einige Stunden später entschieden wir uns, die Kanus wieder vom Dach zu packen und lieber in Richtung Deutschland aufzubrechen. Einige Tage danach verstarb Karens Vater im Kreise seiner Familie. Als Pastor in der Familie hatte ich die Ehre, meinem Schwiegervater einen letzten Dienst zu erweisen, indem ich die Trauerfeier übernahm.  Trotz allem Schweren sind wir dankbar, dass wir so flexibel sein konnten und als ganze Familie in dieser Schweren Zeit zusammensein konnten. Die Fotografie hat mir geholfen, das Auf und Ab der Gefühle auszudrücken, deshalb habe ich ungewöhnlich viel fotografiert. Auf jeden Fall sind wir irgendwann wieder gut zu Hause angekommen...  ...und hatten dann...