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Weihnachtswinterschlaf

Wie immer beginnt die Weihnachtszeit erst so richtig mit einem Besuch bei Liseberg. Weiße Weihnacht! Herrlich knirschender Schnee am Heiligabend! Das muss natürlich gefeiert werden! (Denn in Göteborg wird Schnee sonst immer in flüssiger Tropfenform geliefert...) Spaziergänge... Noch mehr Musik! Der Hund soll auch nicht leben wie ein Hund, deshalb hab ich ihm meinen Lieblingsknochen abgegeben... Zeit zum Nichtstun Vom Papa durch Blitzlichtattacken aufgeweckt werden! Fondue darf zum Jahreswechsel auf keinen Fall fehlen, auch wenn's das erst 2013 gab. Silvester feierten wir dieses Jahr eher griechisch (zusammen mit griechisch-schwedischen Freunden). 

Gesegnete Weihnachten!

Der Tag der langen Schatten...

Nein, das ist keine Szene aus " Men in Black ". So sieht mein (Marcus') Schatten zur Mittagszeit gerade immer aus... (wenn's denn überhaupt 'nen Schatten zu sehen gibt!)

Nils in der Göteborgs Post

"Papa, hat die GP schon bei dir angerufen?" "Nö, wieso?" "Na, weil ich heute in der Stadt von einem Reporter interviewt worden bin und ihr erlauben müsst, ob das veröffentlicht werden darf!" So geschen vor zwei Wochen, und nun war Nils also tatsächlich relativ groß mit seinem Klassenkamerad abgebildet. Es geht um Sinn oder Unsinn von Kredit- und EC-Karten für Jugendliche. Nils hat nun der ganzen Stadt berichtet, dass er noch alles in bar bezahlt, weil seine Eltern finden, für eine solche Karte müsse er noch etwas älter werden. Und wenn er etwas im Internet kaufen will? Na, dann müsse er halt erst mal seine Eltern fragen.

Das gibt es nur in Schweden...

Am vergangenen Mittwoch war ich spät abends auf der Heimreise von einer Mentorenschulung in Stockholm, als plötzlich mehrere Sekunden lang rumpelnd-schleifend-schmatzend-polternde Geräusche auftraten und unser Schnellzug aus voller Fahrt irgendwo in der schwedischen Walachei anhielt und stehen blieb. Es wurde totenstill im Großraumwagen, alle blickten von ihren Büchern auf, zogen Stöpsel aus den Ohren, schauten sich mit besorgten Mienen an. Nach einer Viertelstunde kam die Durchsage des Lokführers: Ein Elch habe auf der Strecke gestanden. Der Zug sei beschädigt worden und man habe Druckverlust in diversen Systemen. Diese Ansage hatte ein interessantes Ballett im Großraumwagen zur Folge, erst gab es große Erheiterung, als wolle man Hüte in die Luft werfen, dann griffen alle synchron in ihre Mantel- und Handtaschen, um das Handy rauszuholen. Während die eine Hälfte telefonierte, tippte die andere fleißig sms oder auf Facebook. Mir war gar nicht so wohl, denn ich sah mich schon im Geis...

So war das nicht geplant...

Dieser Sommer verlief ganz anders als geplant. Nicht nur, dass wir eigentlich viel mehr Sonne eingeplant hatten als wir je zu sehen bekamen. Am Tag der geplanten Abreise zu 10 Tagen Kanuurlaub im Dalsland kam der Anruf, dass Karens Vater plötzlich ins Krankenhaus gekommen sei. Einige Stunden später entschieden wir uns, die Kanus wieder vom Dach zu packen und lieber in Richtung Deutschland aufzubrechen. Einige Tage danach verstarb Karens Vater im Kreise seiner Familie. Als Pastor in der Familie hatte ich die Ehre, meinem Schwiegervater einen letzten Dienst zu erweisen, indem ich die Trauerfeier übernahm.  Trotz allem Schweren sind wir dankbar, dass wir so flexibel sein konnten und als ganze Familie in dieser Schweren Zeit zusammensein konnten. Die Fotografie hat mir geholfen, das Auf und Ab der Gefühle auszudrücken, deshalb habe ich ungewöhnlich viel fotografiert. Auf jeden Fall sind wir irgendwann wieder gut zu Hause angekommen...  ...und hatten dann...

Gestern vor 20 Jahren...

...sah das so aus: Und auf den Tag 20 Jahre später sah das dann so aus...   Unsere edle, rustikal eingerichtete Hotelsuite zur Prozellanhochzeit, mit über 1300 qm Wohnfläche,   eigenem Riesenpool,  Seeblick,  romantischem, offenem Kamin,   und eigenem, aber sehr diskretem Bodyguard.  Es ist schön, 20 Jahre verheiratet zu sein!

Let's Fetz!

Auch wenn hier gerade etwas wenig über unser Privatleben steht, heißt das nicht, dass es keins gibt! Nee, nee. Heute gibt's als Entschädigung mal bewegte Bilder. Ein cooles Video, in der Hauptrolle, in der Regie und am Schnitt Ole, Kamera Nils und Marcus. Viel Spaß!

Im Märzen...

wird hier kein Rösslein angespannt. Ein paar Bilder von dem, was wir stattdessen so getrieben haben. Zum Abschied von Marcus' Mutter, die zu Besuch war, gab's was Außergewöhnliches: Raclette.  Als wir am nächsten Tag ein Abschiedsfoto machen wollten, musste ich Zera vormachen, wie sie sich gefälligst hinsetzen soll. Das hat sie aber nur noch mehr verwirrt.  Für Marcus war es wieder mal Zeit, in die schwedische Hauptstadt zu reisen, teils um zu schulen, teils um selbst geschult zu werden. Hier ist das Zentrum des Zentrums.   Im Märzen wartet Schweden sehnsuchtsvoll auf die Rückkehr des großen Lichts.   Und wenn die Sonne dann mal scheint, muss man natürlich gleich Fotos machen. Von Karen zum Beispiel. Oder Liebespaaren. Oder man setzt sich einfach in die Sonne uns liest ein richtig gutes Buch,  oder spielt mit dem Hund, oder richtet seine Frisur für die neue Saison. Dieser kleine Kumpel hier hatte Ende März schon F...

Herzlichen Glückwunsch nachträglich, 2012!

2012 ist schon zwei Monate alt!  Ein paar Bilder. In Göteborg hat das erste Starbuckscafé eröffnet. "Endlich!" schwärmen viele. "Unnötig wie ein Kropf!" findet Marcus.  Nils wartet. Karen als Starbuckstesttrinkerin Zwei- bis dreisprachig geht es manchmal bei H2O zu. Hier spricht Marcus auf schwedisch und Douglas übersetzt ins Englische. Manchmal kommt noch arabisch dazu.  Und dann wurde es mal wieder Zeit, unsere Gemeinde in Ingolstadt zu besuchen. Augsburg Airways macht's möglich. Auch wenn wir am frühen Morgen fast zwei Stunden auf die Starterlaubnis warten dürfen. Nils verschläft's einfach. Und dann... Ole wird 16!!! Herzlichen Glückwunsch! Zur Feier des Tages frühstücken wir bei Audi. Mit anschließender Werksführung. Neuer Audi nicht inklusive. Marcus mit lauter jungen Schönheiten