Nur einen kurzen Moment hatte ich nicht aufgepasst. Das schwere Eisentor rammte mit Schwung in die Ferse und klemmte den Fuß ein, dass es knackte. Zum Glück war Karen gerade mit dem Auto in der Nähe, so dass sie mich aufsammeln und zur Notaufnahme der Uniklinik fahren konnte. Weil an Auftreten nicht zu denken war, organisierte meine persönliche Krankenschwester einen Rollstuhl und schob mich zum Automaten, wo man brav seinen "Nummerlapp" zieht. Nach der üblichen Wartezeit durfte ich in die Tür des Behandlungszimmers, wo ich von einer Schwester mit den Worten begrüßt wurde: "Sag mal, macht dir das eigentlich Spaß, im Rollstuhl zu sitzen?!" Als höflicher Mensch ging ich gar nicht auf die Frage ein. Ich hatte sie bestimmt nur völlig missverstanden. Dann erfuhr ich, dass ich hier ja wohl völlig falsch sei. Für solche Fälle sei ein ganz anderes Krankenhaus zuständig, aber doch nicht hier, das zweitgrößte Krankenhaus im ganzen Land. Ja, klar, logisch. Auf Wiedersehen. Auf...